Es gibt die Ehe für alle, aber es gibt kein Recht auf Ehe für jeden

Wie der Focus berichtete, soll der marokkanische Ehemann einer rechtmässig verheirateten Frau abgeschoben werden. Begründet wird dies damit, dass die Ehefrau weder für den Lebensunterhalt sorgen könne, noch der Marokkaner die erforderlichen Deutschkenntnisse habe.

Die Frau hat das Pech keinen Asylstatus zu haben. Denn als Asylantin müsste die Frau weder Deutschkenntnisse noch Einkommen nachweisen, um ihre Famlienangehörigen nachzuholen.

Offensichtlich geniesst die Flüchtlingspolitik in Deutschland einen höheren Rang als der Schutz von Ehe und Familie. Es gibt seit kurzem die Ehe für alle, aber es gibt kein Recht auf Ehe für jeden.

Zum Wahlkampfthema dürfte die „Ehe für jeden“ nicht werden. Denn  die Grundrechtseinschränkungen in Bezug auf den Schutz von Ehe und Familie wurde wohl ursprünglich eingeführt, um das Anheiraten von jungen türkischen Mädchen in der Türkei zu bremsen. Für die Aufhebung dieser Grundrechtseinschränkung dürfte nicht einmal die SPD zu haben sein. Trotz der vielen türkischen Wähler, deren Interessen die SPD durchaus zuweilen deutlich erkennbar vertritt.

Quelle:

http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-in-nuernberg-trotz-gueltiger-ehe-mit-einer-deutschen-behoerden-schieben-marokkaner-ab_id_7320920.html

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