#Vogelschiss: Wie sich #AfD Politiker selbst ins Abseits schiessen.

Die Bundesregierung, ja selbst Angela Merkel sind unter Druck wie nie. Indirekt hat die Kanzlerin mit ihrem Motto „Wir schaffen das“ und der Verleugnung einer Obergrenze die Behörden dazu aufgerufen, es mit den Gesetzen nicht mehr so genau zu nehmen. Und was machen Gauland und Weidel: sie provozieren, obwohl die Situation für eine Opposition im Moment kaum günstiger sein könnte.

Vielleicht sehe ich es falsch. Aber ich glaube nicht, dass solche Provokationen der AfD helfen. Sie binden nur gewisse Wählergruppen, erschliessen aber keine neuen Wählerschichten. Das Wählerpotential das die AfD rein aufgrund iher politischen Positionen hat, ist viel grösser als das Potential derer, die sich im Moment vorstellen können, die AfD zu wählen.

Viele Menschen können sich aufgrund der deutschen Vergangenheit nicht vorstellen eine rechte Partei zu wählen. Und dies teilweise zu Recht. Denn die Verhältnisse des dritten Reiches will nun wirklich niemand zurück.

Wer nun den Medien folgt, die behaupten, die AfD sei eine rechtsextreme Partei, der wird diese Partei selbst dann nicht wählen, wenn er mit deren politischen Positionen weitgehend übereinstimmt. Es dürften gerade aus dem konservativen Lager heraus, nicht wenige Menschen geben, bei denen die Angst vor Extremismus stärker ist als die Sehnsucht nach einer politischen Alternative.

Wenn Gauland und Weidel durch fragwürdige Formulierungen provozieren, dann bestätigen sie diesen Eindruck, die AfD sei eine rechtsextreme Partei.

Wer glaubt, er könne durch Provokationen nach dem Muster eines Donald Trump breite Wählerschichten in Deutschland gewinnen, der dürfte sich täuschen. Denn die 13 dunklen Jahre in der deutschen Geschichte sind für die meisten Menschen eben kein Vogelschiss.

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