Meine erste Erfahrung mit Airbnb, eine interessante Alternative zu Hotels

ItalienUrskMehr aus der Not geboren, habe ich erste, überraschend positive Erfahrungen mit www.airbnb.de sammeln können. Gerne wollte ich ein paar Tage in Italien in den Gebieten Ligurien und Toskana verbringen, konnte aber nur Unterkünfte meist deutlich über 80 Euro pro Nacht finden.

Zunächst machte mich der Gedanke etwas scheu, im Hause fremder Menschen übernachten zu sollen. Aber ohne die Angebote auf airbnb wäre für mich der Kurzurlaub in Italien angesichts der Preise überhaupt nicht in Frage gekommen. Also lies ich mich darauf ein und buchte eine günstige, dafür aber abgelegene Unterkunft.

Der Gastgeber meldete sich sofort auf eine freundliche und unkomplizierte Art bei mir und gab mir alle erforderlichen Infos. Meine Skepsis begann zu schwinden. Da er ein Deutscher war, der sich in Italien niedergelassen hatte, war die Kommunikation kein Problem. Ich bekam nicht nur eine genaue Beschreibung des Anfahrsweges, sondern auch exakte GPS Daten, sodass ich mir die genaue Lage der Unterkunft gleich auf Google Maps anschauen konnte.

Allerdings hatte ich den Fehler gemacht, nicht auf dem Navigationssystem ausprobiert zu haben, ob dieses auch das entsprechende entsprechende Koordinatenformat annahm. Auf der Fahrt stellt sich heraus, dass dies nicht der Fall war.

So kurvten wir auf immer engeren und abgelegeneren Strassen und waren ziemlich unsicher, ob wir überhaupt einigermassen in der Nähe des richtigen Ortes waren. Schliesslich landeten wir im italientischen Hinterland auf einem Berghügel und in einer Sackgasse. Eine alte Frau war sehr hilfsbereit. Mit dem italienischen Wortschwall der sich über uns ergoss konnten wir allerdings nichts anfangen.

Von meinen Versuche eine Internetverbindung herzustellen hielt meine Reisepartnerin gar nichts. Sie verschwand genervt und zu meiner Überraschung tauchte sie nach zehn Minuten mit einem freundlichen Mann mittleren Alters auf, unserem Vermieter. Und das alles allein mit Hilfe von Englischkenntnissen in der tiefsten italienischen Provinz. Wie ich gehört habe, ist Englisch auf italienischen Schulen nicht obligatorisch, so dass man auch auf jüngere Italiener mit äusserst dürftigen Englischkenntnissen treffen kann.

Wir waren rasch in interessante Gespräche mit unserem Gastgeber vertieft. Die Umgebung war wunderschön, das Haus einfach, doch das Zimmer sah dann überraschend professionell aus. Geschmackvoll eingerichtet, und deutlich schöner als manches Hotelzimmer. Das Zimmer war auf einem eigenen Geschoss und aus den zwei Fenstern hatte man einen traumhaften Ausblick. Das Haus lag fast vollkommen im Grünen mit traumhafter Bergkulisse.

Durch die Gespräche mit meinem Gastgeber gewann wir nicht nur viele neue Erkenntnisse und Anregungen für lohnenswerte Ausflugsziele in der Umgebung. Er teilte nebenbei als in Italien lebender Ausländer auch meine Skepsis des EU-Zentralismus.

Nach einer weiteren Übernachtung, wo sich der Gastgeber zufällig als Schweizer herausstellte, muss ich sagen, dass ich nun von Airbnb überzeugt bin und es gerne weiterempfehle. Es gibt nicht nur die Chance günstiger zu reisen, sondern auch viel interessanter. Denn man erfährt viel mehr über das Reiseland, wenn man in einer privaten Unterkunft unterkommt. Die Bewertungen bei Airbnb für Mieter und Vermieter scheinen auch vor unliebsamen Überraschungen zu schützen.

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